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Schützenpanzer MARDER 1 A5

Das Bild zeigt einen Schützenpanzer MARDER bei einer Geländefahrt

Schützenpanzer MARDER bei einer Geländefahrt (Quelle: Rheinmetall AG)Größere Abbildung anzeigen

Mit der Realisierung des SPz MARDER 1 A5 ist es auf eindrucksvolle Weise gelungen, für ein in der Nutzung befindliches Kampffahrzeug den Schutz der Besatzung insbesondere gegen die zunehmende Bedrohung durch Minen signifikant zu verbessern. Der Schützenpanzer MARDER 1 A5 ist als langjähriger Vorreiter in dieser Thematik das erste hochwirksam minengeschützte Kampffahrzeug der Bundeswehr.

Durch Verwendung hochwirksamer und moderner Schutztechnologie und einer systemverträglichen fahrzeugspezifischen Integration in Verbindung mit systematisch angewendeten analytischen Methoden für Simulation, Datenaufnahme und -auswertung ist es gelungen, alle in der Taktisch-Technischen Forderung (TTF) sowie ergänzend in der Einführungsgenehmigung (EFG) gestellten Forderungen zu erfüllen. Die hohe Schutzwirkung gegen Minen sowie das deutliche Unterschreiten der humanverträglichen Grenzwerte wurden im Rahmen der amtlichen Qualifikation bei der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) im Juni/Juli 2002 mit insgesamt 6 Ansprengungen auf einen komplett ausgestatteten Schützenpanzer nachgewiesen.

Der durch den Gewichtsaufwuchs befürchtete Mobilitätsverlust konnte durch geeignete Maßnahmen verhindert werden. Die Geländebeweglichkeit bleibt auf MARDER 1 A3-Niveau, die Charakteristik des Fahrverhaltens wurde zudem verbessert und der Innengeräuschpegel konnte deutlich gesenkt werden. Der SPz MARDER 1 A3 ist als SPz MARDER 1 A5 somit besser, reifer und deutlich sicherer geworden.

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Stand vom: 19.09.14


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